Der erste Abend im Restaurant war schon ganz nett. Nachdem Sie sich beschnuppert hatten, entdeckten Sie schnell viele Gemeinsamkeiten und die Planung des nächsten Treffens ergab sich wie von selbst. Sie besuchten ein Konzert des Künstlers, den Sie beide so lieben. Das nächste Mal war ein romantischer Spaziergang am Flussufer angesagt und die kleine Radtour durch die Streuobstwiesen brachte viel Spaß. Jetzt war spätestens klar, dass Sie sich da nächste Mal zu Hause verabreden. Es passierte also tatsächlich – in einer Singlebörse lernten Sie einen Menschen kennen, mit dem Sie vielleicht längere Zeit in Ihrem Leben verbringen wollen.
Wie Sie wohnen, so sind Sie
Für das erste Date in Ihren eigenen vier Wänden wollen Sie natürlich optimal vorbereitet sein. Hier gilt es allerdings, ein Normalmaß nicht zu überschreiten. Aufgeräumt darf es schon sein, aber es darf nicht in die Dekoration eines Schaufensters ausarten. Spuren, das Sie hier leben, erhöhen die Gemütlichkeit und daher sind leer geräumte Tische und einzeln drapierte Kissen nicht wirklich notwendig. Der potenzielle Partner will sich ein Bild von Ihnen machen und wird sehr genau wahr nehmen, ob Sie vielleicht an einem Putzfimmel leiden oder zu Perfektion neigen. Beides sind wahrscheinlich Charakterzüge, die Sie beim ersten Treffen in den eigenen vier Wänden nicht vermitteln wollen.
Picknick statt Kochmarathon
Wenn Sie beabsichtigen, ein Essen zuzubereiten, überlegen Sie vorher gut, wie viel Arbeit Ihnen das machen wird. Sie sollten vermeiden, beim Eintreffen des Besuchers abgekämpft und nach Bratfett riechend die Tür zu öffnen und nur ein kurzes “Nimm Dir schon mal was zu trinken, ich muss wieder in die Küche” zu raunen. Das kann die Stimmung schon ruinieren, bevor der Abend angefangen hat. Wenn Sie kleine Happen gemeinsam zubereiten, lernen Sie auch die kulinarischen Vorlieben Ihres Schwarms kennen. Vor dem Kamin sitzen und ein Picknick machen ist vielleicht passender als ein aufwändiges Candlelight-Dinner.